pebble Time erschienen

Die augenscheinlichste Veränderung zum Vorgänger ist sicherlich das bunte Display. Wider Erwarten ohne den hohen Preis zahlen zu müssen, dass die Betriebsdauer darunter leidet! Erneut kommt ein Display zum Einsatz, welches 6+ Tage Dauerbetrieb zulässt - Respekt. Wobei das Plus sogar dramatisch sein kann. Wenn z.B. Smartstraps verfügbar werden, welche zusätzliche Akkukapazität bereitstellen.

Neben dem ist aber auch die restliche Hardware etwas aufgewertet worden. So manche App war beim Vorgänger bzgl. des verfügbaren Speichers am Rande aller Möglichkeiten angelangt. Beim nachfolger bekommen viele Apps wieder Luft und Entwickler können endlich weitere Funktionen umsetzen. Auch ein wasserdichtes Mikrofon wurde verbaut! Somit wurde die Tür z.B. für eine Sprachsteuerung und Kurzsprachnotizen aufgeschlagen.

Neben der kostengünstigeren Plastikvariante wird diesmal nur eine Woche zeitversetzt auch schon die ersehnte Steel-Variante publiziert. Schaut man sich insb. die Goldvariante mit dem roten Armband an und lässt die Phantasie etwas schweifen, hat sie schon ein wenig Ähnlichkeit mit der 11000 Euro Variante der Apple Watch.

Aber warum den Namen „Time“? Dies ist einem grundlegenden neuem Gedanken geschuldet, der an sich bei einer Uhr nicht ganz fern liegt. Eine „Timeline“ an Informationen soll zukünftig den Kampf im Alltag bereichern. Über die drei Buttons werden vergangene, gegenwärtige aber auch zukünftige Informationen in der Timeline zugänglich.

Welche Informationen angezeigt werden, darf der Konsument dabei selber entscheiden. Timelines basiert auf einer von pebble offerierten Web-Technologie, welche von Providern bereitgestellte Informationen über „Pins“ an der Watch verfügbar macht. Chronologisch dargestellt, können diese nun von dem pebble Benutzer konsumiert werden.

Geniale Idee! Warum? Hiermit öffnet sich die Tür zu einem neuen Informationsmedium, welches nicht alleine ein langweiliger Abklatsch des Smartphones ist. Die auf ein Gerät alleine begrenzte Architektur der Information Provider (für auf einem Smartphone gespeicherte Bilder, Kontakte, Termine etc.), wird nun über Internet-basierte Information Provider für die Masse an Watch-Devices verfügbar.

Noch genialer ist aber der Gedanke, dass über Smartstraps weitere Sensoren, einen zusätzlichen Akku, eine eigenständige Handyempfangseinheit bzw. allgemeiner „Hardware-Erweiterungen“ an die Uhr angehangen werden können.

Damit kann nun jeder aus dem „Computer“ am Handgelenk das machen, was er von einer Smartwatch individuel erwartet. Immerhin nutzt jeder Computer Nutzer genauso z.B. über USB angehangene Devices, um den Funktionsumfang seines Computers geeignet auszubauen.

Mein Profil

Ich bin seit 1999 im Java Umfeld tätiger Web-Entwickler. Von der JDK 1.1 kommend, habe ich die Entwicklung bis zur heutigen JSE 7.0 im industriellen Umfeld miterlebt.

Parallel hat mich das Potential von Typo3 fasziniert. Von der Version 3.8 kommend, habe ich die Entwicklung bis zur heutigen 6.2. mitvollzogen. Dabei hat mich zusehends immer mehr PHP als Sprache mit idealem WEB Charakter begeistert.

Android oder iOS schlägt nun die Brücke zwischen den beiden Welten und eröffnet dabei ganz neue Möglichkeiten.

Als zertifizierter SPiCE Provisional Assessor (ISO 15504) lege ich im Rahmen der Entwicklung sehr viel Wert auf qualitativ hochwertige Ergebnisse.